Bergiges Gelände übte auf mich stets eine Faszination aus, die weit über das Erhebende, Bezaubernde, Überschwängliche und Magische hinausgeht. Vorgefunden wird ein Terrain, das von etwas Älterem und Weitläufigem zeugt. Etwas, was unsere Vorstellungskraft befeuert und erweitert.
Mithilfe einer Karte mag der eigene Standort zwar bestimmbar sein, doch abseits der gängigen Routen verliert sich der Mensch in einer Umgebung, die gleichermaßen Vertrautheit und Fremdheit in sich birgt. Demzufolge erhöht sich die Intensität der Wahrnehmung mit jeder einzelnen Einatmung und jedem einzelnen Schritt.
Im Atelier wandere ich durch Erinnerungen, über Formationen, deren geschmolzene Bewegung vor etwa 450 Millionen Jahren, zum Stillstand kam. Vielleicht fühle ich mich jetzt trittsicherer, hier zwischen Leinwänden, Pigmenten, Pinseln und all dieser Magie.




